DRG SPEZIAL


Unsere interaktive Webinar-Reihe „DRG SPEZIAL“ findet jeden 2. und 4. Dienstag des Monats statt. Sie wird für fortgeschrittene Kodierfachkräfte, Medizincontroller sowie Fachkräfte rund um die Kodierung und Fallprüfung durchgeführt und beschäftigt sich 90 Minuten mit ausgewählten Spezialthemen Ihrer Wahl. Fällt einer der Dienstage auf einen bundesweiten gesetzlichen Feier­tag, entfällt unser Webinar. Die Durchführung der Webinar-Reihe ist nicht befristet.

Während des Webinars können Sie interaktiv an der Themenbearbeitung mitwirken. Hierzu setzen wir das Votingsystem Turningpoint ein, dass Ihnen über eine kostenfreie App zur Verfü­gung steht. Für Ihre Teilnahme ist die Nutzung des Votingsystems jedoch nicht verpflichtend.

Sollten Sie ein interaktives Webinar verpasst haben, steht Ihnen der Video-Mitschnitt in unserer Mediathek zur Verfügung.

Je Webinar-Teilnahme werden von der SLÄK 2 CME Fortbildungspunkte vergeben.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.


13. Dezember 2022 14:00 Uhr

Primäre Fehlbelegung – Notfall/ambulant/teilstationär

Unter dem Aktenzeichen B 1 KR 11/20 hat das Bundessozialgericht am 18. Mai diesen Jahres entschieden, das eine notfällige intensive Patientenversorgung in einem Schockraum mit anschließender Weiterverlegung des Patienten im beatmeten Zustand in ärztlicher Begleitung in ein anderes Krankenhaus eine ambulante Notfallbehandlung am Krankenhaus darstellt. Die Abgren­zung zwischen ambulanter, vorstationärer, teilstationärer und stationärer Behandlung am Krankenhaus stellt einen wesentlichen Punkt in den Abrechnungsauseinandersetzungen im Bereich der Fehlbelegung dar. Die Handhabung der Abgrenzungskriterien zu diesen Behandlungsformen bildet den Inhalt des Webinars.


Alle Themen des 4. Quartals 2022

Die nachfolgenden 6 Webinar-Themen des 4. Quartals haben unsere derzeitigen Teilnehmer aus den 18 angebotenen Themen ausgewählt.


Dienstag, 11. Oktober 2022, 14.00 – 15.30 Uhr

Nebendiagnosen in der Rechtsprechung

Zu keinem Kodiersachverhalt existieren so zahlreiche Sozialgerichtsentscheidungen aller Ebenen wie zur Frage der korrekten Kodierung von Nebendiagnosen. Einige dieser Urteile haben Ände­rungen und Hinweise in der ICD bewirkt oder auch Entscheidungen des Schlichtungsausschuss gemäß § 19 KHG beeinflusst. Mit einer Auswahl dieser Urteile befasst sich das Webinar, auch mit einigen umstrittenen Sozialgerichtsentscheidungen zur Nebendiagnosenkodierung.


Dienstag, 25. Oktober 2022, 14.00 – 15.30 Uhr

Sekundäre Fehlbelegung, uGVD, MVD, oGVD

Der Fallpauschalenkatalog zeigt in der G-DRG-Vergütung zum Teil deutliche Abschläge pro Tag bei Unterschreitung der unteren Grenzverweildauer und im Falle der Verlegung eines Patienten in ein anderes Krankenhaus bei Unterschreitung der mittleren Verweildauer sowie Zuschläge pro Tag bei Überschreitung der oberen Grenzverweildauer der jeweiligen G-DRG-Fallpauschale. Des­halb wird die Notwendigkeit der fortgesetzten stationären Behandlung an diesen Grenzpunkten in der Einzelfallprüfung hinterfragt. Die Erörterung der Kriterien der medizinischen Notwendigkeit für die Behandlungsdauer im Krankenhaus wird Gegenstand des Webinars.


Dienstag, 08. November 2022, 14.00 – 15.30 Uhr

Kardiologische (Neben-)Diagnosen

In der Häufigkeit organspezifischer Nebendiagnosen stehen die kardialen Erkrankungen an erster Stelle. Das Webinar befasst sich mit Erkrankungen sowie spezifischen Kodiervoraussetzungen von Erkrankungen, die in der ICD-10-Systematik mit den Kategorien I01 Rheumatisches Fieber mit Herzbeteiligung bis I52 Sonstige Herzkrankheiten bei anderenorts klassifizierten Krankheiten abgebildet werden.  Darüber hinaus wird auf korrespondierende Symptome des Kapitels XVIII der ICD-10-Systematik der Kategorien R00 Störungen des Herzschlages, R01 Herzgeräusche und andere Herz-Schallphänomene und R07 Hals- und Brustschmerzen eingegangen.


Dienstag, 22. November 2022, 14.00 – 15.30 Uhr

Primäre Fehlbelegung – Eingriffe gemäß § 115b SGB V

Der Katalog gemäß § 115b SGB V, Ambulantes Operieren am Krankenhaus, listet OPS-Schlüssel auf, bei denen die damit kodierte Operation ambulant am Krankenhaus stattfinden kann. Der Katalog unterscheidet Eingriffe der Kategorie 1 und 2. In den vergangenen Jahren hat das BSG das medizinische Erfordernis einer stationären Durchführung der an sich ambulant möglichen Eingriffe als Kriterium zur Abgrenzung zwischen ambulanter Behandlung am Krankenhaus und stationär erforderlicher Behandlung betont. Dieses medizinische Erfordernis hat das Krankenhaus der Krankenkasse in einer Begründung zu übermitteln. Die Diskussion dieser Begründung wird ebenso Gegenstand des Webinars wie die Anwendung der zur Entscheidungsfindung inaugurier­ten G-AEP-Kriterien.


Dienstag, 13. Dezember 2022, 14.00 – 15.30 Uhr

Primäre Fehlbelegung – Notfall/ambulant/teilstationär

Unter dem Aktenzeichen B 1 KR 11/20 hat das Bundessozialgericht am 18. Mai diesen Jahres entschieden, das eine notfällige intensive Patientenversorgung in einem Schockraum mit anschließender Weiterverlegung des Patienten im beatmeten Zustand in ärztlicher Begleitung in ein anderes Krankenhaus eine ambulante Notfallbehandlung am Krankenhaus darstellt. Die Abgren­zung zwischen ambulanter, vorstationärer, teilstationärer und stationärer Behandlung am Krankenhaus stellt einen wesentlichen Punkt in den Abrechnungsauseinandersetzungen im Bereich der Fehlbelegung dar. Die Handhabung der Abgrenzungskriterien zu diesen Behandlungsformen bildet den Inhalt des Webinars.


Dienstag, 27. Dezember 2022, 14.00 – 15.30 Uhr

Symptome in der ICD-10

Symptome finden sich in der ICD-10 sowohl im Kapitel XVIII, „Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die anderenorts nicht klassifiziert sind“ als auch in organspezifischen Kapiteln. Die Differenzierung der Kodierung von Symptomkodes zwischen dem Kapitel XVIII der ICD-10 und den Organkapiteln bildet den Schwerpunkt des Webinars. Auf die Kodierung von Symptomen als Haupt- und Nebendiagnose wird detailliert eingegangen.


Das Themenangebot für das 1. Quartal 2023

Auch die 6 Themen des 1. Quartals 2023 wählen die Teilnehmer unserer Webinar-Reihe wieder aus den nach­folgend aufgeführten 18 Themen-Optionen selbst aus. An der Themenauswahl können Sie bis 30.11.2022 teilnehmen. Die am häufigsten gewählten 6 Themen werden dann entsprechend ihrer Rangfolge in den Webinaren des 1. Quartals behandelt. Das Formular für die Teilnahme an der Themenauswahl steht Ihnen am Ende dieser Themenliste zur Verfügung.

ACHTUNG: Zur besseren Teilnahmeplanung wurde der Rückmeldetermin gegenüber den früheren Quartalen vorverlegt.

1. Kodierung von Erkrankungen und Eingriffen am Kopf

Die häufigsten Erkrankungen und Eingriffe am Kopf betreffen den HNO-Bereich. In den ver­gangenen Jahren haben sich darüber hinaus zahlreiche neurochirugische und radiologisch-interventionelle Verfahren in der Behandlung intrakranieller Erkrankungen etabliert. Interes­sante und häufige (Kodier-)Fallkonstellationen aus dem Kopfbereich bilden den Inhalt dieses Webinars. Die aktuelle Sozialrechtsprechung, Entscheidungen des Schlichtungsausschuss gemäß § 19 KHG und Kodierempfehlungen des FoKA werden berücksichtigt.

2. Narkose und Kodierung

Gemäß DKR P001 werden Narkosen im Zusammenhang mit operativen Eingriffen nicht ver­schlüsselt. Die allgemeinen Kodierrichtlinien P008a und P009a formulieren Ausnahmen. Je­doch werden zahlreiche intraoperative anästhesiologische Maßnahmen verschlüsselt, wenn diese bei schwierigen Verläufen, in perakuten Notfallsituationen oder komplizierend auftreten. Diese Konstellationen bilden den Inhalt des Webinars.

3. Rund um den Harnverhalt – Kodierung häufiger urogenitaler Erkrankungen

Die Ursachen für einen Harnverhalt sind vielgestaltig. Unterschieden werden obstruktive und nicht-obstruktive Ursachen, die als Haupt- oder Nebendiagnosen erscheinen können. Die Kodierung begleitender Symptome, häufiger urogenitaler und nicht urogenitaler Ursachen und der begleitenden diagnostischen und therapeutischen Prozeduren bilden den Inhalt die­ses Webinars.

4. Kodierung konventioneller Röntgenbefunde

Thoraxröntgen ap, im Liegen, im seitlichen Strahlengang – welche Befunde sind wann kodierrelevant? Wie wird eine Mehrfachfraktur abgebildet? Welche Diagnosen werden in kon­ventionellen Röntgenbildern erkennbar? Diesen Fragen widmet sich das Webinar zum konventionellen Röntgen.

5. Syndrome richtig verschlüsselt

Die Liste medizinischer Syndrome ist lang, bei Wikipedia finden sich in dieser Liste nahezu 1.600 Syndrome. Unterschieden werden angeborene und erworbene Syndrome. Eine andere Einteilung nennt häufige und seltene Syndrome. Zu ersteren gehören beispielsweise das me­tabolische Syndrom oder auch das Schulter-Arm-Syndrom. Der Betrachtung verschiedener Fragestellungen zur Kodierung von Syndromen unter Berücksichtigung der Sozialrechtspre­chung dient dieses Webinar.

6. ICD-Kodierung seltener Erkrankungen

Bei seltenen Erkrankungen, gemäß der Definition der EU sind das in Europa Erkrankungen, von denen höchstens 1 von 2000 Menschen betroffen ist, handelt es sich in über 80% um genetisch bedingte Erkrankungen. Das Webinar zeigt die ICD-10-GM-Kodierung von häufi­gen dieser derzeit ca. 17.000 bekannten sogenannten „Orphans“, davon sind in Deutschland ca. 4 Millionen Menschen betroffen, auf.

7. Akute und Chronische Erkrankungen

Wie wird eine akute von einer chronischen Erkrankung abgegrenzt? Während diese Frage beispielsweise für das akute Nierenversagen in Abgrenzung zur chronischen Niereninsuf­fizienz klar beantwortet werden kann, ist das keineswegs für alle chronischen Erkrankungen möglich. Die DKR D006 Akute und chronische Krankheiten regelt die Kodierung und Abgren­zung von akuten und chronischen Krankheitszuständen. In der ICD-10-Systematik findet sich 606 mal eine akute Krankheitsbezeichnung sowie 490 mal der Begriff chronisch. Mit Kodie­rung der beiden Formen verschiedener Erkrankungen beschäftigt sich dieses Webinar.

8. Funktionsdiagnostik und Kodierung

Pathologischen Ergebnisse von Funktionsuntersuchungen, den Schwerpunkt des Webinars bildet die internistische Funktionsdiagnostik, insbesondere die Lungenfunktionsuntersuchun­gen, führen häufig zu Behandlungsmaßnahmen. In diesen Fällen sind die diagnostischen Ergebnisse in Form von ICD-10-GM-Diagnosen zu verschüsseln. Darüber hinaus gibt es im Kapitel 1 des OPS zahlreiche Kodes für die Abbildung funktionsdiagnostischer Tests. Beides bildet den Inhalt des Webinars zur Funktionsdiagnostik.

9. Infektion oder Besiedelung?

Die aktuelle Entscheidung des Schlichtungsausschuss gemäß § 19 KHG S20220008 „Klärung Erregerkodierung bei Infektion/ Sekundärinfektion einer offenen Wunde (z.B. Haut­ulkus)“ ändert die bisherige Vorgehensweise zur Erregerkodierung in dieser Situation. Entge­gen der bisherigen Rechtsprechung zur Angabe von obligaten Ausrufezeichenkodes wird der Nachweis eines Ressourcenverbrauchs gemäß DKR D003 Nebendiagnosen für die Erreger­angabe jetzt erforderlich. Darüber hinaus dürfen auch bei einer Besiedelung die Erregerkodes angegeben werden, wenn das Infektionsrisiko durch ein Scoringinstrument nachgewiesen wurde und eine resistenzgerechte Arzneimitteltherapie erfolgt. Mit dieser Entscheidung des Schlichtungsausschusses setzt sich dieses Webinar auseinander.

10. Kodierrevision – wesentliche Ergebnisse der 4-Augen-Kodierung

Bereits aus den 90er Jahren ist bekannt, dass in Ländern, in denen DRG-Systeme für die Krankenhausabrechnung genutzt werden, regelhaft statistisch der Casemix um ca. 0,9 – 1% nach einer unabhängigen Prüfung steigt. Das zeigen beispielsweise Ergebnisse umfangrei­cher verblindeter Stichproben aus Australien, die in 2-Jahres-Zyklen seit 1992 vorgenommen werden. Das Webinar verdeutlicht wesentliche Fehlkodierungen aus mehr als 150 Prüfpro­jekten in deutschen Krankenhäusern anhand von Beispielen und plädiert für die 4-Augen-Kodierung.

11. Beatmung

Die DKR 1001 Maschinelle Beatmung regelt die Angabe von Beatmungsstunden. Sie wurde für das Jahr 2020 neu gestaltet. Die Angabe der Beatmungsstunden stellt einen häufigen Grund für Abrechnungsauseinandersetzungen dar. Mit der korrekten Zählung von Beat­mungsstunden, den Voraussetzungen für die Angabe der neuen Weaningkodes 8-718.8 Beatmungsentwöhnung [Weaning] bei maschineller Beatmung: Prolongierte Beatmungsent­wöhnung auf spezialisierter intensivmedizinischer Beatmungsentwöhnungs-Einheit und 8-718.9 Beatmungsentwöhnung [Weaning] bei maschineller Beatmung: Prolongierte Beat­mungsentwöhnung auf spezialisierter nicht intensivmedizinischer Beatmungsentwöhnungs-Einheit sowie der Abbildung der Beatmungsstunden im aG-DRG-System setzt sich dieses Webinar auseinander.

12. Besonderheiten der Kodierung – Geburt und Neugeborene

Die Zuordnung der aG-DRGs für die MDC 15 und MDC 16 folgt anderen Algorithmen als in den organbezogenen Hauptdiagnosegruppen. Die Besonderheiten der Zuordnung finden ihren Ausdruck in zahlreichen speziellen Kodierrichtlinien, die im Webinar behandelt werden. Ebenso wird auf die Abrechnungsbesonderheiten eingegangen.

13. Kodierung von Hauterkrankungen

Als Hauptdiagnose werden konservativ behandelte Hauterkrankungen in verschiedenen
aG-DRGs der MDC 09, L-DRGs, in Abhängigkeit von ihrer Schwere abgebildet. Hauterkran­kungen finden sich darüber hinaus sehr häufig als Nebendiagnosen. Zu den häufigen Haut­erkrankungen gehören kutane und subkutane Abszesse sowie flächige Hautentzündungen, wie beispielsweise das Erysipel und Phlegmonen. Fragen aus allen genannten Bereichen werden in diesem Webinar beantwortet.

14. Kodierung von Homöostasestörungen

Eine Störung des Gleichgewichts der physiologischen Körperfunktionen, beispielsweise eine Störung der Stabilität des Verhältnisses von Blutdruck, Körpertemperatur, pH-Wert des Blu­tes, der Elektrolyte und weiterer Parameter, führt zu sehr unterschiedlichen Diagnosen. Haupt- und Nebendiagnosen rund um den Begriff der Homöostasestörung in Bezug auf die menschlichen Körperfunktionen in ihrem Gleichgewicht bilden den Inhalt dieses Webinars.

15. Lymphome/Leukämien als Haupt- und Nebendiagnosen

Die Kodierung von Lymphomen und Leukämien zeigt im Vergleich zur Kodierung maligner Tumore einige Besonderheiten. Darüber hinaus erweist sich die Zuordnung zu den einzelnen Kodes aus C81 – C88 anhand eines histologischen Befundes im Einzelfall als schwierig. Berücksichtigt werden auch sogenannte Transformationen, die zwischen verschiedenen Krankheitsentitäten aus C81 – 88 möglich sind, beispielsweise die Richter Transformation und zu einer im Krankheitsverlauf zu ändernden Kodierung führen.

16. Reoperation: spezifische und unspezifische Reoperationskodes aus der DKR P013 Wiedereröffnung eines Operationsgebietes/Reoperation

Spezifischer oder unspezifischer Reoperationskode? – Davon hängt die Kodierung von Teil­eingriffen komplexer Operationen bei Wiedereröffnung eines Operationsgebietes ab. Im Webinar werden die z. T. durchaus missverständlichen unterschiedlichen Regelungen in den Deutschen Kodierrichtlinien P013 Wiedereröffnung eines Operationsgebietes/ Reoperation und 0909 Revisionen oder Reoperationen an Herz und Perikard erläutert.

17. Besteht die Indikation (Medikamente)?

Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat in der Arzneimittelrichtlinie sowohl den Off-Label-Use von Medikamenten als auch den Einsatz von neuen Medikamenten in Studien geregelt. Der Einsatz von kostenintensiven Medikamenten wird im Rahmen des G-DRG-Systems in bestimmten Fällen als Zusatzentgelt oder als NUB ergänzend zur Fallpauschale mit der Krankenhausrechnung vergütet. Im Webinar werden die diesbezüglichen Regelungen diskutiert und strukturiert aufbereitet.

18. Besteht die Indikation (Behandlungsverfahren)?

Die Bewertung der Indikation von Behandlungsverfahren wird anders gehandhabt als die Bewertung des indikationsgerechten Einsatzes von Medikamenten. Das BSG hat im Urteil B 1 KR 2/19 R entschieden, das eine stationäre Behandlung, es ging um eine Lungenvolu­menreduktion mittels Implantation von Coils bei COPD Grad IV, die weder dem Qualitäts­gebot noch den Anforderungen grundrechtsorientierter Leistungsauslegung entsprach, trotz preisrechtlicher Vereinbarung einer Entgelthöhe keinen Vergütungsanspruch auslöst. Die Diskussion strittiger Behandlungsverfahren wird unter Berücksichtigung der gerade aktua­lisierten BSG-Rechtsprechung zum Thema strukturiert im Webinar aufbereitet.

Hier finden Sie unser Formular für Ihre Teilnahme an der Themenauswahl:


Technische Teilnahmevoraussetzungen

Unsere Webinare werden über das Portal GoToWebinar durchgeführt. Sie können von Ihrem Arbeitsplatz oder aus Ihrem Home-Office teilnehmen und Computer, Laptop oder Tablet mit Micro­soft-, Apple- oder Google-Betriebssystemen nutzen. Außer Internetzugang und Lautsprecher gibt es keine besonderen technischen Anforderungen.

Wichtig ist, dass Sie von dem Gerät aus, über das Sie teilnehmen möchten, Zugriff auf das Email-Postfach haben, über das Ihre Anmeldung erfolgte.

Die Informationen für die Einwahl zum Webinar erhalten Sie als Anleitung nach Ihrer erstmaligen Webinarbuchung.


Teilnahmekosten

Sie können Ihre Teilnahme sowohl für ein einzelnes Webinar buchen als auch im 12er Abon­nement. Neben einem Preisvorteil erspart Ihnen das Abonnement häufige Einzelbuchungen und wiederkehrende Zahlungsprozesse. Die Teilnahmekosten betragen

  • Buchung eines einzelnen Webinars
    Der Teilnahmepreis für ein einzelnes Webinar beträgt 50,00 Euro netto pro Teilnehmer.
  • Buchung eines 12er Abos
    Bei Buchung eines 12er Abonnement beträgt der Preis 500,00 Euro netto pro Teilnehmer. Sie können damit an 12 aufeinanderfolgenden Webinaren teilnehmen und zahlen nur 10.
  • Buchung eines Institutsabonnements
    Bei Buchung eines 6-monatigen Institutsabonnements für bis zu 10 Teilnehmer beträgt der Preis 1.500,00 Euro netto und für eine unbegrenzte Teilnehmerzahl 2.500,00 Euro netto je rechtlich selbständigen Krankenhaus oder Unternehmen.

Wenn Sie zum Buchungszeitpunkt unsere DRG-Abrechnungsrevision einsetzen, zahlen Sie 50% der voranstehenden Preise.

Nach Ihrer Buchung erhalten Sie eine Rechnung zu Ihrer gebuchten Leistung. Diese überweisen Sie bitte innerhalb vom 14 Kalendertagen.


Webinar-Buchung

Ihre Buchung nehmen Sie bitte mit unserem Buchungsformular vor und schicken dieses per Email an akademie@epos.pro oder per Fax an (0371) 560 17012. Die erforderlichen Unterlagen für Ihre Buchung finden Sie hier:


Flyer zu DRG SPEZIAL im 4. Quartal 2022

Buchungsformular zu DRG SPEZIAL im 4. Quartal 2022

Allgemeine Geschäftsbedingungen


Klinikindividuelle Durchführung

Unabhängig von unseren Dienstag-Terminen können die Webinare auf Anfrage auch klinikindividuell gebucht werden, z.B. wenn Sie ein Webinar

  • aus der angebotenen Themenliste aufgrund Ihrer aktuellen Erfordernisse vorzeitig benötigen.
  • zu einem der optionalen Themen wünschen, obwohl dies von den anderen Teilnehmern abgewählt wurde.
  • zu speziellen fachspezifischen Fragestellungen wünschen. Verfügbar sind Webinare für alle, auch hier nicht genannte Fachrichtungen sowie individuelle kodierrelevante Themen.


Gern stehen wir Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme